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WPK „Herausforderung Alpenüberquerung“ übernachtet auf der Kansteinhütte

Gemeinsam unterwegs – der WPK „Herausforderung Alpenüberquerung“ trainiert im Weserbergland.

Gruppe vor der Hütte
Gruppe vor der Hütte
Zwei Tage wandern, gemeinsam kochen, auf einer Berghütte übernachten und als Team zusammenwachsen: Vom 24. bis 25. September 2026 unternahm der WPK „Herausforderung Alpenüberquerung“ der IGS Peine eine besondere Vorbereitungsfahrt zur Kansteinhütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Weserbergland.

Im August 2027 wartet auf die 16 Schülerinnen und Schüler des WPKs eine außergewöhnliche Herausforderung: Gemeinsam wollen sie die Alpen auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran zu Fuß überqueren. Um auf diese anspruchsvolle Tour gut vorbereitet zu sein, stehen neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Alpen auch praktische Erfahrungen auf dem Programm.

Mit Gepäck auf dem Weg zur Kansteinhütte

Weg durch den Wald
Weg durch den Wald
Am Donnerstag, dem 24. September, ging es zunächst mit dem Zug nach Elze. Von dort aus machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Begleitern auf den rund elf Kilometer langen Weg zur Kansteinhütte im Weserbergland.
Das Besondere: Anders als bei bisherigen Wanderungen hatten die Jugendlichen diesmal nicht nur ihre Tagesverpflegung dabei. Da es sich bei der Kansteinhütte um eine Selbstversorgerhütte handelt, mussten auch Schlafsachen, Wechselkleidung, Hygieneartikel und Lebensmittel für die gesamte Gruppe transportiert werden.
Bereits im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler die gemeinsame Verpflegung geplant. Nudeln mit Tomatensoße für das Abendessen sowie Müsli, Milch und Obst für das Frühstück wurden auf die Rucksäcke verteilt. So übernahm jede und jeder Verantwortung für einen Teil der gemeinsamen Ausrüstung und Verpflegung.
Die Wanderung bot damit eine gute Gelegenheit, das Unterwegssein mit einem schwereren Rucksack zu erproben – eine wichtige Erfahrung im Hinblick auf die mehrtägige Alpenüberquerung.

Teamarbeit und Sicherheit in den Bergen
An der Kansteinhütte angekommen, stand die weitere Vorbereitung auf die Alpenüberquerung im Mittelpunkt. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von Thomas Buchheit vom Deutschen Alpenverein, der das Projekt auch bei der Vorbereitung auf die große Tour begleitet.
Neben Übungen zum Teambuilding unternahm die Gruppe eine weitere kleine Erkundungswanderung in der Umgebung der Hütte. Dabei konnten die Jugendlichen zusätzliche Erfahrungen beim Wandern im Gelände sammeln.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Umgang mit der Rettungsdecke. Die Schülerinnen und Schüler übten, wie diese im Notfall eingesetzt werden kann. Gerade bei Wanderungen im alpinen Gelände ist es wichtig, sich nicht nur mit der Route und der körperlichen Herausforderung auseinanderzusetzen, sondern auch auf mögliche Notfallsituationen vorbereitet zu sein.

Gemeinsam kochen und übernachten

Verpflegung
Verpflegung
Auch das Zusammenleben auf der Selbstversorgerhütte war ein wichtiger Bestandteil der Fahrt. Gemeinsam musste das Abendessen zubereitet, der Tisch gedeckt und anschließend wieder aufgeräumt werden.
Dabei ging es um mehr als die Organisation einer Mahlzeit: Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, sind Fähigkeiten, die auch während der späteren Alpenüberquerung eine entscheidende Rolle spielen werden.
Die gemeinsame Übernachtung auf der Hütte vermittelte zudem einen ersten Eindruck davon, wie das Leben auf einer Berghütte während einer mehrtägigen Wanderung aussehen kann.

Der Rückweg – und ein weiterer Schritt Richtung Alpen
Nach dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Rucksäcke erneut gepackt und die Hütte aufgeräumt. Anschließend machte sich die Gruppe auf den rund fünf Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof Osterwald, von wo aus es mit dem Zug zurück nach Vöhrum ging.
Nach zwei Tagen mit zahlreichen gemeinsamen Erfahrungen, vielen gewanderten Kilometern und einer Übernachtung auf der Hütte endete damit eine weitere wichtige Etappe der Vorbereitung.

Schritt für Schritt zum großen Ziel

Hütte bei Nacht
Hütte bei Nacht
Die Fahrt zur Kansteinhütte hat einmal mehr gezeigt, worum es beim WPK „Herausforderung Alpenüberquerung“ geht: Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt. Die Schülerinnen und Schüler sollen theoretisch erworbenes Wissen praktisch anwenden, eigene Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und als Gruppe zusammenwachsen.
Die Alpenüberquerung im August 2027 wird die Jugendlichen vor große körperliche und mentale Herausforderungen stellen. Umso wichtiger sind Erfahrungen wie diese, bei denen sie ihre Fähigkeiten erproben, Selbstvertrauen entwickeln und lernen können, sich gegenseitig zu unterstützen.
Mit der Übernachtung im Weserbergland ist die Gruppe ihrem großen Ziel wieder ein Stück nähergekommen: Gemeinsam die Alpen von Oberstdorf nach Meran zu überqueren.
Ein besonderer Dank gilt Thomas Buchheit und der Sektion Hannover des Deutschen Alpenvereins für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen Schulprojektes.
Ich habe den Text bewusst im Stil eines lebendigen Schulhomepage-Berichts geschrieben: informativ, aber mit einem klaren Fokus auf den pädagogischen Wert der Fahrt. Er eignet sich gut für eine Veröffentlichung mit mehreren Bildern von der Wanderung, den Übungen mit der Rettungsdecke und dem gemeinsamen Hüttenabend.

Rückmeldungen (Fehler, Ergänzungen, merkwürdige Darstellung usw.) bitte an homepage@igs-peine.de melden. Danke!